von Richard Otto » Mo Dez 20, 2010 11:40 pm
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu essen, bis es mir schlecht geht.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu glauben, dass ich essen muss, wenn es mir schlecht geht.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mich hinter meinem Essproblem zu verstecken.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, etwas Besseres sein zu wollen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, im Bus geringschätzig über Andere zu denken.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, ständig damit rumzumachen, welcher Weg richtig für mich ist, damit ich keinen wirklich gehen muss.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mein commitment aufzuschieben.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, ehrgeizige Ziele zu haben.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Angst vor Kälte zu haben.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mir einzubilden, in einer Beziehung geben zu wollen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu entscheiden, wen ich umarme und wen nicht.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mich über Andere zu stellen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Angst vor wirtschaftlicher Unsicherheit zu haben.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Menschen nach ihrem Aussehen zu beurteilen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, aggressive Menschn aus Angst abzulehnen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mir beim Verzeihen Verwürfe zu machen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe zu resignieren.
Es ist herrlich hier zu sein (Rilke)
It is glorious to be here