Ich schreibe mich in die Freiheit

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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Do Jan 06, 2011 3:01 pm

Hab grad den Eindruck, das Fenster kommt öfters - wenn ich das gleiche meine, nämlich der Wunsch, was zu ändern -
jetzt wirds aber Zeit!
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Fr Feb 18, 2011 7:00 pm

Der Vortrag von Sunnette über energetische Zustände beim Atmen hat mich nachdenklich gemacht. Es gelingt mir zwar nur manchmal und für kurze Zeit, dass ich mich durch Atmen in Verbindung mit dem nonverbalen Wiederholen eines bestimmten Mantras (Simran) in einen "energetischen Zustand" bringen kann - ich könnte sagen in ein Glücksgefühl - aber ich habe mir noch nicht so deutlich bewusst gemacht, dass ich mich dadurch von der Realität abschneide und quasi - getrennt - in einer Traumwelt lebe. Seit ich darüber nachgedacht habe, suche ich diesen Zustand öfters als vorher - sozusagen als Trotzreaktion. Einfach nur zu atmen gelingt mir abends im Bett vor dem Einschlafen am leichtesten. Wenn ich da den Simran wiederhole, wird mir schlecht.

Meine Arbeit im Prozess ist, die Dinge, die ich anhalten kann, anzuhalten. Mir zu verzeihen, wenn ich alte Gewohnheiten noch nicht aufgeben kann. Manche Dinge fallen von alleine ab, weil sie nicht mehr passen. Was mich sehr beeindruckt hat, ist die Empfehlung, die ich in einem Forum gelesen habe, "Verkaufe das, was du verkaufst, dir selbst in Selbstehrlichkeit!"

Manchmal denke ich darüber nach, politisch aktiv zu werden.

Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mich über Andere zu stellen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, aus der Realität des Atems auszusteigen.
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Bella » Sa Feb 19, 2011 12:51 pm

Richard Otto hat geschrieben:Der Vortrag von Sunnette über energetische Zustände beim Atmen hat mich nachdenklich gemacht. Es gelingt mir zwar nur manchmal und für kurze Zeit, dass ich mich durch Atmen in Verbindung mit dem nonverbalen Wiederholen eines bestimmten Mantras (Simran) in einen "energetischen Zustand" bringen kann - ich könnte sagen in ein Glücksgefühl - aber ich habe mir noch nicht so deutlich bewusst gemacht, dass ich mich dadurch von der Realität abschneide und quasi - getrennt - in einer Traumwelt lebe. Seit ich darüber nachgedacht habe, suche ich diesen Zustand öfters als vorher - sozusagen als Trotzreaktion. Einfach nur zu atmen gelingt mir abends im Bett vor dem Einschlafen am leichtesten. Wenn ich da den Simran wiederhole, wird mir schlecht.

Meine Arbeit im Prozess ist, die Dinge, die ich anhalten kann, anzuhalten. Mir zu verzeihen, wenn ich alte Gewohnheiten noch nicht aufgeben kann. Manche Dinge fallen von alleine ab, weil sie nicht mehr passen. Was mich sehr beeindruckt hat, ist die Empfehlung, die ich in einem Forum gelesen habe, "Verkaufe das, was du verkaufst, dir selbst in Selbstehrlichkeit!"

Manchmal denke ich darüber nach, politisch aktiv zu werden.

Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mich über Andere zu stellen.
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Hi Richard,
vielleicht lohnt es sich den Ausgangspunkt der Mantra-Anwendung zu hinterfragen: Wie hat das angefangen, wozu, welchem Zweck diente dein Ersuchen dieser Anwendung, und wer wem nun "trotzt".


Mit dem zitierten Satz ohne Kontext kann ich leider nicht viel anfangen, worum geht es da eigentlich und was sagt Dir das ganze bzw. wie kannst DU das praktisch anwenden? ("Verkaufe das, was du verkaufst, dir selbst in Selbstehrlichkeit!" - Wo steht das, worum geht es?)


Du sagst, "Manchmal denke ich darüber nach, ....zu..."
Da würde ich lieber schauen was ich in der Tat in diesem Leben praktisch anpacken und beitragen kann, denn sonst bleibt alles eine Projektion, mit der man sich dazu noch "vergleicht"...
Daher ist hier von Substanz dass man wirklich bei dem bleibt was PRAKTISCH realistisch ist - und wenn das für dich politische Aktivität ist, dann frage dich wie du dir selber im Wege stehst, was du dir sagst um dich davon abzuhalten etc etc. - und siehe zu dass du alle Hindernisse ausm Weg räumst, damit du "Freiheit" erfahren und leben kannst und nicht dein eigenes "Gefängnis", nicht dein eigener "Aufseher" bist.

Es geht ja darum, sich selber effektiv Richtung zu geben im Leben, auf einer Weise dich sicherstellt, dass man sich selber und andere nicht "bescheisst".

Es ist zwar "ironisch", doch einfach ein-zu-sehen, dass man sich im Leben praktisch auf den Tod vorbereitet: da wo man sich selbst und Allem was Ist gegenübersteht und nichts verborgen bleibt.

In diesem Prozess nehmen wir diese Sache selber in die Hand und gehen jeden Schritt aus diesem Standpunkt heraus. Desteni ist gleich Tod, lol, denn Tot stellt die ultimative Wahrheit dar als die "Instanz" die alle Schleier abnimmt und einen "nackt stellt". Mit Desteni werden wir SELBST zu dieser Instanz in jedem Atemzug, da muss man eben nicht auf den Tod warten um seine eigene Wahrheit im Kontext des Ganzen (ein-)zu-sehen.

...Abgesehen davon dass es im/nach dem Tod zu spät ist...
Transzendenz is HIER, in jedem Atemzug, im Zug des Lebens...
Wer bist DU = ist die Frage, die dir das Leben jeden Moment stellt...
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Sa Feb 19, 2011 10:26 pm

Hi Bella,
danke

mein Ausgangspunkt für das Benützen von Mantras ist der Wunsch nach der Wiederholung einer angenehmen Erfahrung, die damit gemacht wurde. Das Trotzen beobachte ich, heiße es aber nicht gut. Es ist wohl der mind, der dem Selbst trotzt.
(Wie so oft)

Der zitierte Satz gilt für mich als Kaufmann praktisch, dass ich beim Verkaufen so ehrlich bin, als wäre ich selbst mein Kunde.

Ja, es geht nicht darum, beim Nachdenken zu bleiben. Was kann ich in meiner Situation praktisch tun? Darum geht es.

Was mich abhält aktiv zu werden?

Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mir ein bequemes Leben zu schaffen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mich von dem Leid der Welt zu trennen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mich von anderen zu trennen.

Was kann man praktisch dagegen tun, dass man sich ständig über Andere stellt.

Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu versuchen, besser, gesünder, reicher, erfolgreicher zu sein. Mich dadurch ständig von den anderen trenne.

Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mein Essen zu kontrollieren, mich zu bewegen, um gesund zu sein.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu denen gehören zu wollen, die ein bequemes Leben haben.
Danke Bella!
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Mo Feb 21, 2011 8:56 pm

Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mich vor Veränderung zu fürchten.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu zocken.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu masturbieren.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Geld als meinen Gott zu betrachten.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, in der Vergangenheit zu leben.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Fleisch zu essen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, schlank sein zu wollen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, ständig danach zu fragen, ob genug Geld da ist.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, an eine höhere Macht zu glauben.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu meditieren.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu fragen, was ist der nächste Genuss.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, die Verantwortung für mein Leben abzugeben.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Kaffee zu trinken.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Zucker zu essen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, das Elend der Welt zu verdrängen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, gesund leben zu wollen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, an Energie zu glauben.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, die Rolle eines abstinenten Alkoholikers zu spielen.
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Di Feb 22, 2011 7:48 pm

Selbst-Verzeihen wirkt. Es ist faszinierend und gleichzeitig beängstigend. Die Angst vor Veränderung ist offensichtlich.
Da war immer die Haltung: "Ich kann das nicht!" Jetzt zeigt sie sich als falsch. Wenn ich mitr etwas laut verzeihe, oder schriftlich, verändert sich etwas. Gleich bei mehreren Dingen spüre ich: "Ich will das nicht mehr, ich brauche das nicht mehr."

Es ist nicht alles gleich weg. Aber ich merke, dass ich bei manchen Dingen jetzt die Wahl habe, was mir vorher wie ein Zwang erschien.

Ich will Veränderung!!
Ich will Commitment!
Ich will Selbst-Bestimmung!
Yipeeee
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Mi Feb 23, 2011 4:09 pm

Ich bin Freude
Ich bin Dankbarkeit
Ich bin Vergebung
Ich bin Atem
Ich bin Selbst-Bestimmung
Ich bin Ehrlichkeit
Ich bin Wahrheit
Ich bin Gleichheit
Ich bin Einheit
Ich bin Bliss

Danke Jack!
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Bella » Mi Feb 23, 2011 7:18 pm

hi Richard,
hier eine relevante Perspektive viewtopic.php?f=163&t=18473&p=140417#p140417
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Mi Feb 23, 2011 11:52 pm

Ich bin Freude - I am joy. Wenn ich das beim Ausatmen als Mantra benütze, hat es die gleiche Wirkung wie der Simran.
Ist das ein Missbrauch? Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass beides okay ist, wenn ich dabei wach und klar bleibe.

Es ist erstaunlich, wie sich durch das Selbst-Verzeihen manche Dinge von alleine verändern. Ich habe den Gedanken, jetzt noch was Süßes zu essen und merke ich brauch das grad nicht. Es ist gleich, ob ich das jetzt esse oder nicht. Also lasse ich es. Ich merke, dass mir Dinge wie Tennis oder Fußball nicht mehr so wichtig sind. Ich brauche jetzt kein high-light. Ich kann einfach ins Bett gehen und schlafen.

Ich merke auch, dass ich das starke Bedürfnis habe, so zu verkaufen, als ob ich es mir selbst verkaufen würde. Ehrlich - wie unter Freunden. Das fühlt sich echt gut an. Ich krieg grad 'n Haufen Freundschafts- und Abonnements-Anfragen von Desteni-Leuten und ich weiß gar nicht, was ich damit anfangen soll. Im Netz gibt es viele Dinge, die ich nicht verstehe und nicht handhaben kann. Ich hoffe, dass man mir verzeiht, wenn ich nicht adequat reagiere.

Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, das Atmen immer wieder zu vergessen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, aus Gier das Atmen zu vergessen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, aus Angst das Atmen zu vergessen.

Wenn ich ein paar Zeilen geschrieben habe, rutscht mir die nächste Zeile bei jedem Buchstaben ins Nichts, so dsss ich blind schreiben muss. Verflixte Technik!
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Bella » Do Feb 24, 2011 12:12 am

Richard Otto hat geschrieben:Ich bin Freude - I am joy. Wenn ich das beim Ausatmen als Mantra benütze, hat es die gleiche Wirkung wie der Simran.
Ist das ein Missbrauch? Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass beides okay ist, wenn ich dabei wach und klar bleibe.

Es ist erstaunlich, wie sich durch das Selbst-Verzeihen manche Dinge von alleine verändern. Ich habe den Gedanken, jetzt noch was Süßes zu essen und merke ich brauch das grad nicht. Es ist gleich, ob ich das jetzt esse oder nicht. Also lasse ich es. Ich merke, dass mir Dinge wie Tennis oder Fußball nicht mehr so wichtig sind. Ich brauche jetzt kein high-light. Ich kann einfach ins Bett gehen und schlafen.

Ich merke auch, dass ich das starke Bedürfnis habe, so zu verkaufen, als ob ich es mir selbst verkaufen würde. Ehrlich - wie unter Freunden. Das fühlt sich echt gut an. Ich krieg grad 'n Haufen Freundschafts- und Abonnements-Anfragen von Desteni-Leuten und ich weiß gar nicht, was ich damit anfangen soll. Im Netz gibt es viele Dinge, die ich nicht verstehe und nicht handhaben kann. Ich hoffe, dass man mir verzeiht, wenn ich nicht adequat reagiere.

Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, das Atmen immer wieder zu vergessen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, aus Gier das Atmen zu vergessen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, aus Angst das Atmen zu vergessen.

Wenn ich ein paar Zeilen geschrieben habe, rutscht mir die nächste Zeile bei jedem Buchstaben ins Nichts, so dsss ich blind schreiben muss. Verflixte Technik!


viewtopic.php?f=163&t=18473&p=140441#p140441

Hier etwas Ähnliches:

Warum versuchen etwas zu sein? Ist Man Hier nicht `genug´?
Warum hat `joy´ irgend-einen Wert? Und in Anlhenung/im Vergleich zu was hat `joy´ seinen Wert?

Sieh doch ein dass wir in dieser Welt uns selbst versklaven durch den Wert, den wir Dingen geben.
Daher stammt alle Angst und alles Wollen - aus unserem Wert-System. Und siehe: dies entsteht durch und als MIND, basierend auf Polarität.



Das Leben ist sein eigener Wert.

Und alles Leben ist Gleich-Wert.



Also - siehst du dass `joy´ wie du das anwendest eine Kopfsache ist?
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Sa Feb 26, 2011 12:03 am

Ich bin sehr unzufrieden mit diesem Tag.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, unzufrieden mit diesem Tag zu sein.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mich von meiner Gier treiben zu lassen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Autos attraktiv zu finden.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, ein besonders bequemes Auto haben zu wollen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, mich auf alles zu stürzen, was einen besseren Zustand verspricht.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, kein Interesse daran zu haben, hier zu sein, zu atmen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, kicks zu suchen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Zucker und Fleisch zu essen.
Ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Kaffe zu trinken, obwohl er mir schadet.

Demut, Hier, Atmen! Wunderschön! Danke Bella! Das ist Freude, ohne dass sie gesucht und benützt wird.
Danke für das Selbst-Verzeihen, die Übung in Demut, das Hier-Sein und das Atmen. Und den Frieden! Danke! Danke!
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Bella » Sa Feb 26, 2011 12:12 am

:)
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Mo Mär 21, 2011 8:43 am

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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Richard Otto » Mo Mai 30, 2011 10:41 pm

Hi, ich bin noch da. Weiß nicht wirklich, warum ich so lange nicht geschrieben habe. Heute möchte ich nochmal meine Erfahrungen - aus den letzten Tagen - mit Selbst-Vergebung teilen. Es ist tatsächlich erstaunlich, dass sich bei mir süchtige Verhaltensweisen wie Essen, Kaffee (ich hab nichts gegen Kaffee, aber ich trinke jeden morgen (fast jeden Morgen) 2 Tassen und ich leide darunter den ganzen Tag, weil ich ihn nicht vertrage. Meine Nerven sind wohl zu schwach dafür oder er bekommt mir nicht, weil ich ihn mir nicht erlaube und trotzdem trinke, wie das auch beim Rauchen der Fall war. Ja, süchtige Verhaltensweisen werden durch Selbst-Vergebung weniger zwanghaft. Ich habe plötzlich die Wahl und ich entscheide mich immer wieder gegen die Sucht und es ist plötzlich stimmig, morgens ein Müsli ohne Zucker zu essen.
Ohne Anstrengung. Anstrengung hat keinen Erfolg, aber Selbst-Vergebung. Wirklich erstaunlich und ich merke, dass ich dafür dankbar bin.

Beim Alkohol habe ich immer, wenn Saufdruck kam gebetet: "Lieber Gott hilf mir, dass ich heute nicht trinken muss!" Wenn ich jetzt zur Zeit Freßdruck habe, sage ich: ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Zucker zu essen -
ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu viel zu essen -
ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, so dick zu werden -
ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, meinen Magen so schlecht zu behandeln -
ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, Tiere für mich töten zu lassen und die Leichenteile zu essen -
ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, zu schlingen anstatt bewußt zu schmecken und zu kauen -
ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, beim Essen fernzusehen.

Wenn ich meine, ich müsste Sex haben, sage ich:

ich verzeihe mir, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe zu masturbieren.

Die Sucht ist damit nicht weg. Es fühlt sich so an, als ob es absehbar wäre, dass es zu Ende geht damit. Es ist ja keine große Mühe, sich selbst zu verzeihen. Ich hab jetzt auch den Eindruck, dass es nicht mehr mechanisch gesagt wird, sondern, dass es wahr ist. Ein Geschenk! Danke!
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Re: Ich schreibe mich in die Freiheit

Beitragvon Bella » Mo Mai 30, 2011 11:00 pm

etwas zu wiederholen, was man als schädlich oder als nicht-unterstützend oder un-ehrlich erkannt hat = das ist wo das problem liegt, und wo auch die lösung ist.

selbst-vergebung ist nutzlos wenn man weiterhin dasselbe Muster, dieselbe Gewohnheit widerholt.

selbst-vergebung kann man nutzen um den energetischen stau zu lösen und zur selbst-erkenntnis zu kommen.
selbst-vergebung ist nicht gott.
selbst muss gott sein -

und du hast erkannt: du musst selbst dich ändern, du musst dich selbst von dem `schaden´ fern halten - durch SELBST-WILLEN

darum geht´s.
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